Die nächste Konferenz wird vom 13. – 15. Oktober 2020 in München stattfinden.

2009 Schwerin

10. – 12. November 2009 in Schwerin

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Die Stadtwerke Schwerin als modernes Dienstleistungsunternehmen mit Verantwortung für die Versorgung der Landeshauptstadt Schwerin mit Strom, Erdgas, Fernwärme und Wasser, verfügen über langjährig erworbenes Wissen und Können, das sie in den Dienst ihrer Kunden stellen.

Die Grundgedanken der Unternehmensphilosophie sind unter den Prämissen Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz die beste Versorgungslösung mit dem und für den Kunden zu günstigen Preisen zu finden.

Doch nicht nur das Dienstleistungsangebot wurde erweitert. Stand bis 1994 die Sanierung der Heizkraftwerke in Schwerin-Süd und in Lankow im Vordergrund, galt es in der zweiten Hälfte der 90er Jahre, vor allem das Leitungsnetz in der Landeshauptstadt zu erneuern.

Die Übernahme der Stromversorgung durch die Stadtwerke am 1. März 1995 verlangte weitere Bau- bzw. Modernisierungsmaßnahmen. Die Jahre 2000 und 2001 standen ganz im Zeichen der Umsetzung der Citystromverträge, der fortschreitenden Modernisierung und der weiteren Erhöhung der Qualität in der Kundenbetreuung.

Um als Energieversorgungsunternehmen am Markt weiter erfolgreich bestehen zu können, entschloss man sich bei den Stadtwerken Schwerin zu verschiedenen strukturellen Veränderungen.

So wurde zum 1. November 2003 die Sparte Wasser in die Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH (WAG) ausgegliedert. Dieser Weg der Umstrukturierung wurde auch in den nächsten Jahren weiterverfolgt und so erfolgte im Jahr 2004 die Ausgliederung der Medien Strom, Erdgas und Fernwärme in eine hundertprozentige Tochter der Stadtwerke Schwerin GmbH, die Energieversorgung Schwerin GmbH & Co. KG (EVS), sowie die Komplementärin Energieversorgung Schwerin Versorgungsgesellschaft mbH.

Trotz oder gerade wegen dieser Ausgliederung bleibt das Motto „Alles aus einer Hand“ bestehen, denn in diesem umfassenden Angebot im Querverbund liegt die Stärke der Stadtwerke auf einem immer härter umkämpften Markt.

Die Stadtwerke und ihr konsequentes Engagement haben sich für die Kunden ausgezahlt. Der Wirtschaftstandort Schwerin profitiert von günstigen Strompreisen und die Bürger von sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten, die mit Unterstützung der Stadtwerke stattfinden. Das Bekenntnis der Stadtwerke zu ihrer Stadt stärkt die lokale Wirtschaft. Durch Investitionen in die Infrastruktur von Schwerin sichern sie Aufträge und Arbeitsplätze für viele kleine Installationsfirmen, Bau- und Tiefbauunternehmen, die Hausanschlüsse verlegen, Zähler wechseln, Leitungen verlegen, sanieren, austauschen, reparieren.

Außerdem gehören die Stadtwerke zu den Betrieben in Schwerin, die jedes Jahr Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit dem gut ausgebildeten und geschulten Personal und dem Einsatz moderner technischer Ausrüstung werden die Aufgaben bewältigt. Dabei sind Kompetenz, Effizienz, Kundennähe und Handlungsfähigkeit die unschlagbaren Pluspunkte der Stadtwerke.

Firmengeschichte der Stadtwerke Schwerin
Die Stadtwerke Schwerin GmbH wurde im Jahre 1991 als 100-prozentige Tochter der Landeshauptstadt Schwerin gegründet. Damit gelang es Schwerin, wieder an die erfolgreiche Tradition kommunaler Daseinsvorsorge anzuknüpfen. Man war sich einig, dass die Versorgung der Stadt mit Strom, Gas, Wärme und Wasser in kommunale Hände gehörte. Die Geschichte der Versorgungswirtschaft Schwerins reicht jedoch schon zurück in das 19. Jahrhundert, als am 1. März 1855 das erste Gaswerk in der Stadt seinen Betrieb aufnahm. Im Jahre 1919 ging die Gasanstalt in städtisches Eigentum über und war bis 1980 in Betrieb. Es war damit eines der letzten „Inselgaswerke“ in der DDR. Auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes wurde im Juli 1981 eine vollautomatische Ferngasübernahmestation eingerichtet, die für die Stabilisierung der Gasversorgung im Stadtzentrum nötig war. Ein weiterer Meilenstein in der kommunalen Versorgungswirtschaft war die Errichtung des ersten Wasserwerkes, das am 8. Juni 1890 seinen Betrieb aufnahm. Bis 1954 war es das einzige Wasserwerk, das die Stadt mit Trinkwasser versorgte. Es folgten in jenem Jahr das Wasserwerk in Gosewinkel am Medeweger See und im Jahre 1979 das dritte Wasserwerk in Pinnow. Seit 1999 wird Schwerin nur noch von zwei Wasserwerken versorgt, von dem neu errichteten Wasserwerk Mühlenscharrn und dem Wasserwerk in Pinnow. Im Jahre 1904 erhielt die Stadt Schwerin auch endlich ihr erstes Elektrizitätswerk. Schnell gewöhnten sich die Schweriner an die Annehmlichkeiten des elektrischen Stroms und die Kapazität des Werkes musste ständig erweitert werden. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu besonders umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen, die der Stadt eine weitere Neuerung brachten: die erste Fernwärmeheizung. Doch trotz aller Modernisierungen war das alte E-Werk spätestens nach dem Zweiten Weltkrieg für die sich ständig vergrößernde Stadt zu klein geworden und so wurde es endgültig 1972 stillgelegt. Heute wird Schwerin von zwei modernen Heizkraftwerken mit Strom und Wärme versorgt.

Schweriner IT- und Servicegesellschaft
Am 1. Januar 2006 nahm die Schweriner IT-und Service GmbH ihren Betrieb auf. Hauptaufgabe der SIS ist die Konsolidierung und Zusammenführung der IT-Systeme aller beteiligten kommunalen Gesellschaften. Dazu gehören neben der Landeshauptstadt Schwerin und deren Eigenbetriebe alle Unternehmen der Stadtwerke-Gruppe, die Wohnungsgesellschaft Schwerin, die Schweriner Abfallentsorgung sowie die BUGA 2009 in Schwerin. Durch die Bildung eines Anwenderbeirates als Entscheidungsgremium für Grundsatzfragen wurde die Einflussnahme aller Gesellschaften auf künftige Maßnahmen und Prozesse gesichert. Noch im Jahr 2006 wurde die SIS zum zentralen IT-Servicepoint mit folgenden Aufgaben entwickelt: Client Services, Rechenzentrumsbetrieb, Anwendungsbetreuung, IT-Sicherheits- und Netzwerkservices. Es werden ca. 1.600 IT-Arbeitsplätze und mehr als 200 unterschiedliche Applikationen betreut.

Weitere Informationen: www.stadtwerke-schwerin.de

 

 

 

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