Die nächste Konferenz wird vom 13. – 15. Oktober 2020 in München stattfinden.

2007 Essen – Konferenzort

Im Herzen des Ruhrgebietes ist Essen die moderne Wirtschafts- Handels- und Dienstleistungsmetropole mit rund 580.000 Einwohnern, die auf eine über 1150-jährige Geschichte zurückblicken kann.
Die Entwicklung Essens ist untrennbar verknüpft mit der Entdeckung und dem Abbau von Steinkohle sowie dem Aufbau der Stahlindustrie, die besonderes durch die wirtschaftlichen Aktivitäten von Alfred Krupp ab Mitte des 19. Jhs. geprägt wurde. Die durch Kohle und Stahl geprägte Stadt musste schon früher als andere Regionen im Ruhrgebiet die Notwendigkeit eines Strukturwandels erfahren.

So wurde die 1932 in Betrieb genommene Zeche Zollverein 1986 bereits stillgelegt und ist seit 2001 Weltkulturerbe. Neben traditionellen Kulturstätten sind Industriedenkmäler heute einerseits Zeugnisse vergangener Arbeitswelten, andererseits Schauplätze neuen und zeitgenössischen Kulturlebens. Das Ruhrgebiet hat sich zur dichtesten und vielfältigsten Kulturlandschaft im Ruhrgebiet entwickelt und wird mit Essen zur Kulturhauptstadt Europas 2010.

Die Verbindung von Urbanität auf der einen und von Grün- und Erholungsflächen auf der anderen Seite, zeichnet diese Stadt aus. So entstand aus der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung 1929 der Grugapark, der in der Nähe zur Messe Essen gelegen ist und mit 700.000 qm zu einen der größten deutschen Stadtgärten zählt. Der im Essener Süden gelegene Baldeneysee ist ein bekanntes Ziel für Wassersportler und im Sommer ein beliebter Treffpunkt für Erholungssuchende.

Bereits in den zwanziger Jahren wurde in Essen die erste Fußgängerzone eingerichtet, so dass Essen heute mit über 800 Geschäften und Warenhäusern auf rund 300.000 qm Verkaufsfläche in der City als die „Einkaufsstadt“ gilt. Zurzeit erfolgt die Errichtung eines der größten innerstädtischen Einkaufs- und Erlebnis-Center Deutschlands am Limbecker Platz.

 

 

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